• Geschichte

        • Ende 19. Jh.
          • Ankauf des Grundstücks des ehemals Gut „Magdeburger Hof“

        • 1898
          • Beginn der Bauarbeiten

        • 1900
          • Einweihung der Schule durch Direktor Stier

        • 1911
          • Direktor Oschütz übernimmt 

            Carl Oschütz
            Geboren 1860 in Bucha. 1882 als Lehrer nach Blankenburg versetzt, 42 Jahre hier tätig, davon 13 Jahre als Rektor und Schulleiter. Botaniker, Physiker, Geologe, ehrenamtlicher Verwalter der meteorologischen Station Blankenburg.

             

        • 1913
          • Einweihung des Schulanbaus

        • 1922
          • Wahl einer Kommission zur Stiftung und Beaufsichtigung der Jugendbücherei in der Schule

        • 1923
          • Eine Besprechung über den beabsichtigten Ausbau des Kellergewölbes und des darin befindlichen Turmgelasses zu Wohnungen findet statt.

        • 1924
          • Direktor Oschütz gibt an Direktor Schmidt ab

        • 1929
          • Die Schülerstärke beträgt 425 (198 Jungen und 227 Mädchen);

            Nach dem 31.03.1929 beträgt die Gesamtschülerzahl 464 (223 Jungen und Mädchen).

             

            Knaben und Mädchen werden jetzt auch vom 6. bis 8. Schuljahr gemeinsam unterrichtet.

        • 1936/37
          • Herr Vetterlein wird Rektor.

        • 1935 - 1940
        • 1945
          • Während der amerikanischen Besatzung fällt der Unterricht aus.

        • 1945
          • 707 Schüler und 13 Lehrer begannen wieder mit dem Unterricht und Schulleiter wurde Herr Helbing.

        • 1946 - 1947
          • 1946 - 1947 in Bad Blankenburg unterrichten 9 Alt-lehrer und 12 Neu-lehrer. Es gab große Disziplinschwierigkeiten. Durch die Kriegswirren waren die meisten Schüler überaltert und der Bildungsstand sehr niedrig.

            Die Klasseenstärken lagen bei 45 und z.T. erreichten sie sogar 60 Kinder. Die Neu-lehrer unterrichteten 30 Wochenstunden an 5 Tagen (1 Tag war frei die eigene Ausbildung).

            Es gab kein Fachlehrersystem, der Klassenleiter unterrichtete alle Fächer.

            Die Schüler der 8. Klasse waren teilweise älter als die Lehrer. Die Gemeindevertreter beschlossen, den Lehrern für die Vorbereitung das Zimmer des Rathauses zur Verfügung zu stellen.

            Die Lehrmittellage war katastrophal, Papier war Mangelware (pro Schüler gab es 2 Hefte im Jahr). Man verwendet Papierabfälle, schrieb sogar auf Zeitungsränder. Bis 1948 mussten auch die Schüler der 4. Klasse noch auf Schiefertafeln schreiben. Die Fenster der Volks-Schule waren mit Igelit bespannt, im Winter fehlte das Brennmaterial.

        • 1948
          • Ausbau von neuen Klassenräumen im Keller der Volksschule

        • 1949
          • Es erfolgte eine Neubenennung der nunmehr zwei Blankenburger Schulen: die Grundschule in der Bähringstraße wird zu "Geschwister Scholl Schule", die Wardaschule wird zu "Karl-Marx-Schule".

        • 1949
          • Für 23 Klassen mit ca. 1000 Schülern gab es 14 Klassenräume. Baumaterial für eine neu Schule wurde nicht bewilligt. Der Rat der Stadt kaufte für 400 000 DM das Sanatorium "Dr. Warda". Ein Gebäude des Sanatoriums wurde durch den Rat der Stadt als Grundschule ausgebaut.

            In den Winter- und Sommerferien wurden die Kinder in den Ferienspielen betreut. Schüler der Klasse 8-10 arbeiteten in den Lagern für Erholung und Arbeit in verschiedenen Bereichen, z.B.: im Forst oder Melioration.

        • 01.09.1949
          • Herr Matthies wird Direktor der "Geschwister Scholl Schule", Russisch wird als erste Fremdsprache eingefügt.

        • November 1949
          • Die fortschrittliche Elternschaft gründet den Verein "Freunde der neuen Schule".

        • 01.04.1950
          • Einführung einer warmen Schulspeisung

        • 1958-1959
          • Herr Weigel übernimmt für ein Jahr.

        • 1958 - 1961
          • Herr Zachariae leitet die POS „Geschwister Scholl".

        • 1959
          • Die Grundschule wird zur Polytechnischen Oberschule (POS).

        • 1960
          • Wichtiger Bestandteil der schulischen Ausbildung war der polytechnische Unterricht in den örtlichen Betrieben VEB Antennenwerk und VEB Transportgummi. Unter Anleitung erfahrener Betreuer wurden mit der Vermittlung technischen Wissens und Könnens gebrauchbare Gegenstände hergestellt, z.B.: Tischantennen, Zubehör für Fernsehantennen, Fensterbeschläge und anderes.

        • 1961 - 1980
          • Herr Schneider wird Direktor
            - er leitet die Schule 19 Jahre lang.

        • 1978
          • Erlass des Ministeriums für Volksbildung zur Einführung des Wehrunterrichtes an den allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen.

        • 1979
          • Im Jahre 1979 erfolgte im Zuge des Umzugs der "Kinder- und Jugend-Sportschule" nach Jena die Auflösung der Karl-Marx-Schule. Diese Veränderung führte dazu, dass unsere Schule nunmehr einen Schulhort bekam. Das Kollegium vergrößerte sich schlagartig auf eine Personalgröße von ca. 45 Lehrern und Erziehern. Der Hort und der Unterstufenteil (1.-4. Klasse) befanden sich in der Schwarzburger Straße.

        • 1980 - 1989
          • Einen breiten Rahmen nahm die außerunterrichtliche Arbeit ein, einerseits die Systemorientierte FDJ und die Pionierorganisation, zum anderen Teil die gelenkte Freizeit in vielen Arbeitsgemeinschaften. Zeitweise gab es an unserer Schule über 30 AGs in den Bereichen Kunst und Musik, Technik und Naturwissenschaft, Informatik und nicht zu vergessen, auf sportlichem Gebiet.

            Eine sehr schöne Sache war seit 1985 die Partnerbeziehung mit einer Schule in Stara Role (CSSR). Für eine Reihe von Schülern ergab sich dadurch die Möglichkeit, zwei Wochen in den Sommerferien für wenig Geld in einem anderen Land zu verleben. Durch den unermüdlichen Einsatz der Lehrkräfte, Horterzieherinnen und nicht zuletzt des Personals unserer beiden Schulküchen wurde diese gute und schöne Form der sinnvollen Freizeitbeschäftigung bis zur Wende 1989 durchgeführt.

        • 1980-1990
          • Von 1980 bis 1990 ist Herr A. Heuchert Direktor der POS „Geschwister Scholl".

        • Dezember 1989
          • Nach Öffnung der Grenzen wird der Sonnabendunterricht gestrichen.

        • 01.08.1990
          • Herr Münsberg übernimmt die Schule und leitete sie 32 Jahren (1990-2022).

        • 1991
          • Im Zuge der Umgestaltung der Strukturen im Bildungswesen hin zum dreigegliederten Schulsystem wurden auch in Thüringen Gymnasial-, Real- und Hauptschulklassen gebildet. Allerdings nur in Thüringen entstanden die Regelschulen, d.h. Real- und Hauptschüler lernen in einer Schule, sozusagen unter einem Dach. Die POS "Geschwister Scholl" wurde eine solche Regelschule, die POS "Friedrich Fröbel" wurde Gymnasium. Die Grundschüler wurden noch bis zu Fertigstellung ihrer neuen Schule, im August 1992, im Flachbau in der Schwarzburger Str. unterrichtet. Dies bedeutete, dass im Großteil der ehem. Fröbelschule und auch viele Lehrer in die Regelschule wechselten. Damit aber war die Schule einfach zu klein geworden. Ein Anbau, schon länger angedacht, wurde nun beschlossen.

        • 30.11.1992
          • Feierliche Grundsteinlegung

        • 15.09.1993
          • Feierliche Einweihung des neuen Schulanbaus

             

        • 24.01.1995
          • Gründung des Schulfördervereins

        • 07.-12.04.2000
          • Festwoche zum 100-Jährigen

             

        • 2002
          • Blankenburger Schule setzt Zeichen gegen Rassismus (OTZ. 08.10.2002)
            Workshop mit Künstlern aus drei Kontinenten der Gruppe „Interkunst" aus Berlin in der Stadthalle.

        • 2003
          • Wir kämpfen um unsere Schule.

        • 2007
          • Engagement für Waisenkinder
            Bad Blankenburger Regelschüler backen Kuchen und basteln Adventsgeschenke.

        • 01.03.2022
          • Frau Greßler wird neue Schulleiterin.